Was, wenn die italienische Unicredit die Commerzbank schluckt?
Trotz Protesten aus Deutschland hat die italenische UniCredit-Bank ihre Beteiligung an der Commerzbank auf aktuell rund 28 Prozent ausgebaut und auch angekündigt, nach erfolgter Genehmigung der zuständigen Behörden, ihre Beteiligung weiter aufzustocken. Ob es wirklich zu einer Fusion unter dem Dach der Italiener kommen wird, ist unverändert offen.
Im Januar äußerte Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann Zweifel daran: Zuzerrüttet sei bereits das Verhältnis zwischen beiden Häusern durch das robuste Vorgehen der Italiener. Zumindest eine friedliche Übernahme sei kaum zu erwarten – ein feindlicher Zusammenschluss schaffe im Bankensektor kaum nachhaltig Werte. Ende Februar hat die UniCredit ihren Einstieg bei der Commerzbank beim Bundeskartellamt zur Prüfung angemeldet. Und Mitte März hat die EZB erlaubt, ihren Aktienanteil auf 29,9 Prozent zu erhöhen.
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